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Schamanische TaufeFoto: © Bernd Kupper

Im Strom der Ahnenkraft

Erfahrungsbericht vom Seminar im Juli 2012

Kann eine Frau ein Männer-Ahnen-Seminar leiten und macht das Sinn? Vor Beginn des Seminars hatte ich mir diese Frage noch gestellt und danach konnte ich sie getrost vergessen, denn eins war mir in den Tagen im Kreis der Männer und Ahnen klar geworden: Wichtig ist nicht, welches Geschlecht die Seminarleitung hat, Hauptsache die Zeremonien finden statt — dessen waren wir uns alle einig.

Niemand von uns konnte sich erinnern, je ein derart intensives Miteinander erlebt zu haben. Vielleicht lag es daran, daß wir den ganzen Tag zusammen waren, im zeremoniellen und alltäglichen Raum? Die Zeremonien in und mit der Natur erlebten, Austauschrunden draußen, gemeinsames Kochen, Essen, Abwaschen — alles zusammen und soweit wie möglich alles in der Natur.

Oder lag es daran, daß wir die Ahnen erleben durften? Live! Es war, als würden wir alle Teil der 8-Generationen-Reihe werden, als hätte sie uns eingeladen, Teil der Ahnen-Linie zu werden — Begegnungen tiefster Innigkeit in Trauer und Schmerz, Freude und Hingabe, in Liebe für die Nachfahren und das Leben.

Nicht vorstellbar, was wir versäumt hätten, wenn die Eingangs gestellte Frage anders beantwortet worden wäre.

Unsere Begeisterung (der teilnehmenden Männer und mir) hat Früchte getragen. Inzwischen bite ich neben dem Seminar „Im Strom der Ahninnenkraft (Teil 1, für Frauen) und dem Pendant „Im Strom der Ahnenkraft (Teil 1, für Männer) weitere Seminare für die jeweils gegengeschlechtliche Ahnenlinie an:

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